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Geburtstags-Vernissage
Ohm-Ausstellung gewährt Einblick in 30 Jahre Kunst
LÜNEN "Das sichere Gespür des Künstlers drückt den Exponaten seinen unverkennbaren Stempel auf." Kulturdezernent Horst Müller-Baß hielt am Sonntag die Eröffnungsrede zur Vernissage von Thomas Ohm.Von Martina Niehaus
Artikel
Kunsthistorikerin Ulrike Weitmann kommentierte einige der Werke von Thomas Ohm, die in der Stadtgalerie im Hansesaal ausgestellt sind. (Foto: Niehaus)
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In der Stadtgalerie im Hansesaal konnte er dem Künstler auch gleich gratulieren: Der in Selm/Cappenberg lebende Thomas Ohm beging an diesem Sonntag nämlich seinen 60. Geburtstag.
Seine Werke, die Einblick in einen Schaffenszyklus von rund 30 Jahren gewähren, sind unter dem Titel ?Retrospektive? bereits letzte Woche in der Stadtgalerie aufgebaut worden. Zur Vernissage kamen jetzt rund 70 Kunstinteressierte in den Hansesaal.
Mal realistisch, mal abstrahierend
Eine Einführung in einzelne Werke Thomas Ohms gab dabei Kunsthistorikerin Ulrike Weitmann. Sie betonte, dass Ohm die große Bandbreite künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten nutze, indem er sich keiner bestimmten Kunstrichtung zuordnen lässt. ?Mal ist er der Realist, dann wieder der Abstrahierende?, so Weitmann. Grenzen betrachte er als Herausforderung, nicht als Hindernis.
Bei aller Vielfalt lässt sich allerdings klar erkennen, dass der Künstler stark vom Element Wasser geprägt ist. Die Bewegungen, die Kraft und die Tiefe des nassen Elementes hat er in vielen seiner Werke festgehalten.
Vielschichtige Arbeit mit Ölfarben
Die Bilder Ohms abgesehen von den Siebdrucken und Radierungen entstehen größtenteils in altmeisterlicher Technik: Der Künstler verwendet Ölfarben, um im wahrsten Sinne des Wortes vielschichtig zu arbeiten.
Obwohl er schon viele Werke zum Thema Wasser geschaffen hat, ist das Element für ihn noch lange nicht abgehakt: ?Es gibt noch viel mehr und ich bin da noch nicht durch. Ich muss da noch weitermachen?, erklärt der 60-Jährige. Seit seiner Kindheit hat Wasser für ihn eine große Anziehungskraft.
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Atelierhaus Westfalenhütte
Thomas Ohm zeigt Werke zum Thema Meer
Von Andreas Schröter am 3.06.2009 19:26 Uhr
DORTMUND Alles, was mit dem Meer zu tun hat, interessiert den Cappenberger Künstler Thomas Ohm. Und so heißt die Ausstellung, die er ab morgen im Atelierhaus Westfalenhütte zeigt, folgerichtig "vita marina" Leben im Meer.
[Rahmen1] Viele der zum Teil großformatigen Bilder sind eigens für diese Ausstellung entstanden, die der Künstler mit Atelierhaus-Chefin Brigitte Bailer bereits vor rund einem Jahr verabredet hat.
Eine Besonderheit an Thomas Ohms Bildern: Der Künstler schöpft sich sein Papier selbst, benutzt dazu Zeitungspapier oder Materialien wie Eierkartons.Und noch eine Besonderheit ergibt sich aus diesem speziellen Herstellungsprozess. Thomas Ohms Bilder sind allesamt Einzelstücke. Jedes für sich hat seine eigene Farbgebung.
Zwei Boote aus Papier
Zur Ausstellung gehören auch zwei Boote, die Ohm aus Weiden, Draht, Papier und Bootslack hergestellt hat. Der Lack verhindert, dass das Papier bei der Berührung mit Wasser aufweicht. Und dass zumindest das größere der Boote auch einen Menschen auf dem Wasser tragen kann, hat Ohm bereits bewiesen.
Thomas Ohm, der Grafik-Design in Wuppertal studiert hat, war 2001 Artist in Residence am Lakes-College in West-Cumbria. heute ist er Dozent für Malerei und Grafik beim Institut für Ausbildung in bildender Kunst und Kunsttherapie (IBKK) in Bochum.
An die Ausstellungseröffnung am Freitag (5.6.) 19.30 Uhr, schließt sich ein Atelierfest an. Es gibt spanische Weine und Livemusik. Auch auf die Nacht der Industriekultur, die am 27. Juni in die Ausstellungszeit fällt, weist Brigitte Bailer hin. An diesem Tag findet von 18 bis 2 Uhr ein buntes Programm für die ganze Familie statt.
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Die Ausstellung "Vita marina" von Thomas Ohm läuft bis zum 5. Juli. Öffnungszeiten: So 11-13 Uhr, Mi 17-21 Uhr und nach Vereinbarung
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